31. August: Ende der Freibadsaison

Am 31. August wurde mit dem traditionellen Abbaden im Freibad bei freiem Eintritt der letzte Öffnungstag der Saison begangen. Wie immer trafen sich viele der Stammschwimmer morgens zu einem gemütlichen Frühstück. In meiner kleinen Ansprache habe ich zunächst einmal unser tolles Freibad-Team gewürdigt, denn obwohl unser Bad im kommenden in sein 40. Jahr geht ist es top „in Schuss“ und liebevoll und mit Herzblut betrieben. Danke!2014-08-31 10.07.43
Die vorläufige Bilanz der Saison fällt positiv aus. Zwar kamen mit über 29.000 Besuchern etwas weniger als im Vorjahr, aber die eingeplanten Einnahmen von 70.000.- Euro hatten wir schon lange vor Saisonende erreicht. Genaueres wird die Abrechnung am Jahresende ergeben. Genaueres können wir auch dann zum Energieverbrauch sagen. Eines steht dabei schon fest: durch die Nutzung der Abwärme der Biogasanlage des Trittauer Bauern Klose werden wir Energie eingespart haben. Das Freibad-Team hat in dieser Saison einige Zusatzangebote wie z.B. Aquafitness angeboten, die auf eine positive Resonanz stießen. Trotzdem bleibt das Bad defizitär – aber in unseren Breitengraden ein Freibad kostendeckend zu betreiben wird niemals möglich sein. Es darf aber nicht nur die Kostenseite betrachtet werden: unser Freibad ist wichtiger Standortfaktor, Freizeitangebot, ein Beitrag zur Gesundheitsvorsorge, ein Beitrag zur Jugend- und Seniorenarbeit und es gehört einfach zu Trittau wie die Wassermühle.
Sorgen macht mir der bauliche Zustand. Wir werden ein Gutachten in Auftrag geben, um den Zustand des Freibades untersuchen zu lassen, denn wir müssen wissen, wohin die Reise geht.
Freibad

Impressionen aus dem Wahlkampf

Bilder sagen mehr als Worte – Impressionen aus der Zeit seit Bekanntgabe meiner Kandidatur als Bürgermeister am 27. November 2013:

5.-7. Juni: Gemeindevertretung, „Trittau“-Aufkleber für die Stichwahl

Am Donnerstag tagte turnusgemäß die Gemeindevertretung. Viele Routinepunkte wurden abgearbeitet. Leider musste eine Erhöhung der KiTa-Gebühren für die gemeindlichen Kindergärten „Vier Jahreszeiten“ und „Spatzennest“ beschlossen werden. Die Gebühren sind seit 2010 nicht angefasst worden, deswegen mussten die Gemeindevertreter eine Erhöhung um 14% zum 1.8. vornehmen.BM Wahlkampf Sitzung Gemeindevertretung
Stark umstritten in der Gemeindevertretung war die Annahme der Spenden des Trittauer Unternehmers Süllau (Super2000) für die Jugendwehr und den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr.  Dass Gemeinden Spenden annehmen dürfen und sollen, ist in §76 der Gemeindeordnung geregelt. Vor kurzem wurde dieser Abschnitt neu geregelt und u.a. auch der Passus eingefügt, dass die gewählte Gemeindevertretung per Beschluss über die Annahme der Spenden zu befinden hat. Wie wichtig das ist, zeigte dieser konkrete Spendenvorgang. Durch die harte Debatte in der Gemeindevertretung wurde der Vorgang offen gelegt und transparent darüber abgestimmt, ob die Spende angenommen werden solle. Schlußendlich wurden die Spenden angenommen, und das halte ich auch für richtig. Es ist wichtiges Geld für unsere Jugendwehr und den Musikzug, und durch die Annahme der Spenden werden sich unsere Gemeindevertreter auch sicherlich nicht in späteren Entscheidungen beeinflussen lassen.

BM Wahlkampf Aufkleber Aktion 3Für den Schlussspurt des Wahlkampfs habe ich einen „Trittau“-Aufkleber herstellen lassen. Zum einen soll er natürlich daran erinnern, dass es bei der Stichwahl am 15. Juni um mehr als nur die Wahl eines Verwaltungsleiters geht – es ist auch eine Entscheidung für Trittau. Zum anderen ist der Aufkleber neutral gehalten, so dass er einen Mehrwert hat. Mit dem Aufkleber können wir zeigen, woher wir kommen und dass wir unseren Ort mögen.
Am Samstag morgen habe ich den Aufkleber zusammen mit meinen Kindern in der Poststraße verteilt. Der Aufkleber wurde von den Trittauerinnen und Trittauern gut angenommen. Als Bürgermeister möchte ich, dass wir unsere Außendarstellung und das Ortsmarketing verbessern. So ein Aufkleber wäre ein kleiner Baustein als Teil eines Gesamtkonzepts.

 

4. Juni: Spendenübergabe für den Spielplatz Furtbektal

Übergabe Scheck Spielplatz 3
Übergabe des Spendenschecks an Bürgermeister Walter Nussel

Den Tanz in den Mai, den ich im Rahmen meines Wahlkampfs in der Trittauer Schützenhalle veranstaltet habe, hatte ich unter das Motto „Tanzen für Trittau“ gestellt. Vom Eintrittsgeld war ein Teil als Spende für die Gestaltung des in Planung befindlichen Spielplatzes im Neubaugebiet Furtbektal vorgesehen. Heute nun konnte ich Bürgermeister Walter Nussel einen Spendenscheck in Höhe von 250.- Euro übergeben.

Für mich war der Tanz in den Mai gleich doppelt wichtig. Neben dem Spaß, den die knapp 250 Trittauer hatten, die bis in die frühen Morgenstunden in den Mai getanzt haben, war der Tanz in den Mai auch ein aktives Plädoyer für eine Veranstaltungshalle in Trittau. Auch wenn wir uns eine Veranstaltungshalle kurzfristig nicht leisten können, finde ich es wichtig, diesen Impuls zu setzen und auf diese Weise in die Debatte einzubringen. Nur wenn ein Bedarf auch formuliert und zur Diskussion gestellt wird, kann das in einem späteren Gesamtkonzept seinen Niederschlag finden.

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Tanz in den Mai

Nicht zuletzt aber hat der Tanz in den Mai auch ein wenig Geld zusammengebracht, das ich dann auf die runde Summe von 250.- aufgerundet habe. Für welches Spielgerät das Geld konkret verwendet werden wird, konnte Bürgermeister Nussel noch nicht sagen. Der Spielplatz befindet sich nämlich noch in der Planung, die Gremien der Gemeinde beraten zurzeit darüber.

Die Gemeindeordnung sieht vor, dass Kinder und Jugendliche bei Planungen, die sie betreffen, zu beteiligen sind. Das muss auch hier passieren, denn das ist schließlich ihr Spielplatz. Als Bürgermeister möchte ich ein geeignetes Verfahren zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bei der Neu- und Umgestaltung von Spielplätzen entwickeln. Eine einfache Anhörung ohne Konzept und Struktur greift m. E. zu kurz. Die Stadt Flensburg hat z.B. das sogenannte „Standard-Ruck-Zuck-Verfahren“ entwickelt. Das ist ein unbürokratisches und sehr durchdachtes Konzept zur Einbeziehung der Jugendlichen. Wir sollten nicht vergessen: Es sind die Spielplätze unserer Kinder, und da sollen sie sich auch einbringen können, wie die Spielplätze gestaltet werden. Die Gemeinde soll ja auch nicht am Bedarf vorbeiplanen.

25. Mai: Danke, liebe Trittauerinnen und Trittauer!

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Stimmabgabe am 25.5. zusammen mit meiner Familie

Unglaubliche 38,2% von Ihnen haben mir bei der Bürgermeisterwahl am Sonntag Ihre Stimme gegeben – trotz fünf Gegenkandidaten. Dafür möchte ich mich herzlich bei Ihnen bedanken! Das ist ein großer Vertrauensbeweis. Das überzeugende Ergebnis und der große Zuspruch bestärken mich, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist. Schon in den vergangenen sechs Monaten des Wahlkampfes bei den unzähligen Gesprächen, bei meinen Haustürbesuchen oder bei meinen Veranstaltungen konnte ich dies spüren. Zusammen mit dem guten Wahlergebnis gibt mir das einen starken Rückenwind für die kommende Stichwahl. Diese gehe ich zuversichtlich an und zähle auf Sie: Ich möchte mich weiterhin kontinuierlich für Sie und unseren Ort einsetzen!

Die Zeit bis zur Stichwahl am 15. Juni werde ich nun weiter nutzen, um für mich und meine Standpunkte zu werben, Ihnen zuzuhören und Sie mitzunehmen: Miteinander für ein starkes Trittau!
Am 15. Juni zählt es.

10.-23. Mai: Wahlkampf pur – folgen Sie mir auf Facebook!

Infostand Poststrasse
Info-Stand in der Poststraße

Unabhängig und parteilos zu sein heißt  auch, dass ich alles selbst mache:

  • der Wahlkampf ist komplett von mir selbst finanziert, ich erhalte von niemandem Mittel
  • alle Inhalte stammen selbstverständlich von mir
  • Flyer entwerfen, Veranstaltungen, Plakatieren – das mache ich selbst, unterstützt durch meine Familie und Unterstützer aus Trittau

Und im Moment ist Wahlkampf pur: ich bin dabei meine Flyer selbst in Trittau zu verteilen, habe Gesprächstermine, Info-Stände und und und. Deswegen aktualisiere ich das Trittau-Tagebuch im Moment in größeren Abständen. Hier gebe ich ja immer relativ ausführliche Berichte zum Nachlesen. Trotzdem gibt es natürlich aktuell Informationen, und zwar auf meiner Facebook-Seite. Dem Medium gemäß sind die Infos kürzer und spontaner. Man muss übrigens kein Facebook-Mitglied sein, um dort nachzulesen. Sie können einfach vorbeischauen: Hier klicken!

9. Mai: Brennpunkt Ortsmitte

Am 9. Mai hatte ich zum Rundgang „Brennpunkt Ortsmitte“ eingeladen. Frau Pantelmann vom MARKT hat den Nachmittag in einem sehr schönen Artikel zusammengefasst, der im MARKT leider gekürzt erschien. Hier die Originalversion:

BM Brennpunkt Ortsmitte - 07„Mit einer Reihe von bemerkenswerten Veranstaltungen macht Oliver Mesch als Bürgermeisterkandidat von sich Reden. Bei einem Rundgang durch Trittaus Zentrum hatte er den „Brennpunkt Ortsmitte“ ins Blickfeld gerückt. Ein viel diskutiertes Thema, das in der Entwicklung auf geteilte Meinungen stößt. Immer wieder taucht die Zukunftsaufgabe der Gemeinde auf und beschäftigt auch in der Verantwortung eines Unterzentrums viele Gemüter – besonders wieder jetzt zur Bürgermeisterwahl, die mit den öffentlichen Vorstellungen Fahrt aufgenommen hat.

Eine Führung durch Trittau, wie schon mehrfach mit Oliver Mesch als Amtsarchivar bei anderen Anlässen zu erleben war, ist gleichermaßen informativ und spannend. Berufsbedingt hat er Freude daran, über Historisches zu berichten, und nahm dies gern zum Anlass. Er hatte viel Kartenmaterial, alte Bilder und Fotos dabei, und machte so auf die Veränderungen in der Ortsmitte aufmerksam. Leider regnete es an diesem Nachmittag in Strömen. Und doch hatten sich mehr als 20 Teilnehmer zusammengefunden, um von ihm die „Problemfelder“ gezeigt zu bekommen, und wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Nach fast zwei Stunden sagte er am Ende der Tour, dass er eigentlich ganz anders geplant habe und bedingt durch den Dauerregen improvisieren musste; obwohl dennoch alle Stationen mit viel Wissenswertem zur Geschichte besichtigt wurden: Vom Campehaus ging es in das Gebäude der Meierei. Genehmigung und Schlüssel hatte Mesch zuvor vom Eigentümer bekommen. Hier war zu erfahren, unter welchen Umständen nicht Käse, sondern „Mili“ Eis produziert wurde.

BM Brennpunkt Ortsmitte - 12
Im Gespräch mit der GGT-Vorsitzenden Angelika Voss.

Über den Wochenmarkt führte der Weg zum Schwimmbad, vorbei an den Tennisplätzen zur Poststraße. „Sie war früher eine sehr schöne Straße. Wir wollen versuchen, diese Anmutung wieder zu bekommen“, und sprach trotz allem von Lidl „als Gewinn“. Auch auf die Baulücke mit dem bevorstehenden Abriss des Nachbarhauses ging er ein. Hier soll ein Ärztehaus entstehen, das er als „extrem wichtig“ herausstellte, und setzt seine Hoffnung darauf, Ärzte über die Kreativität zu bekommen. Der Rundgang endete im Geschäft von „Ihre Galerie“ bei Angelika Voss. Als Vorsitzende der Gewerbegemeinschaft Trittau wollte Mesch von ihr wissen, wie die Kaufleute zur Planung des Schützenplatzes stehen. „Die offizielle Meinung der GGT ist, dass wir es alle nicht so schön finden“, sagte sie. Die Umsiedelung von Süllau könne sie verstehen, bedauert aber, dass im Bereich Vorburg die Laufkundschaft ausbleiben könnte. Für Mesch ist eines wichtig: „Für Trittau muss das Wohl des Ortes im Vordergrund stehen.“