9. Mai: Brennpunkt Ortsmitte

Am 9. Mai hatte ich zum Rundgang „Brennpunkt Ortsmitte“ eingeladen. Frau Pantelmann vom MARKT hat den Nachmittag in einem sehr schönen Artikel zusammengefasst, der im MARKT leider gekürzt erschien. Hier die Originalversion:

BM Brennpunkt Ortsmitte - 07„Mit einer Reihe von bemerkenswerten Veranstaltungen macht Oliver Mesch als Bürgermeisterkandidat von sich Reden. Bei einem Rundgang durch Trittaus Zentrum hatte er den „Brennpunkt Ortsmitte“ ins Blickfeld gerückt. Ein viel diskutiertes Thema, das in der Entwicklung auf geteilte Meinungen stößt. Immer wieder taucht die Zukunftsaufgabe der Gemeinde auf und beschäftigt auch in der Verantwortung eines Unterzentrums viele Gemüter – besonders wieder jetzt zur Bürgermeisterwahl, die mit den öffentlichen Vorstellungen Fahrt aufgenommen hat.

Eine Führung durch Trittau, wie schon mehrfach mit Oliver Mesch als Amtsarchivar bei anderen Anlässen zu erleben war, ist gleichermaßen informativ und spannend. Berufsbedingt hat er Freude daran, über Historisches zu berichten, und nahm dies gern zum Anlass. Er hatte viel Kartenmaterial, alte Bilder und Fotos dabei, und machte so auf die Veränderungen in der Ortsmitte aufmerksam. Leider regnete es an diesem Nachmittag in Strömen. Und doch hatten sich mehr als 20 Teilnehmer zusammengefunden, um von ihm die „Problemfelder“ gezeigt zu bekommen, und wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Nach fast zwei Stunden sagte er am Ende der Tour, dass er eigentlich ganz anders geplant habe und bedingt durch den Dauerregen improvisieren musste; obwohl dennoch alle Stationen mit viel Wissenswertem zur Geschichte besichtigt wurden: Vom Campehaus ging es in das Gebäude der Meierei. Genehmigung und Schlüssel hatte Mesch zuvor vom Eigentümer bekommen. Hier war zu erfahren, unter welchen Umständen nicht Käse, sondern „Mili“ Eis produziert wurde.

BM Brennpunkt Ortsmitte - 12

Im Gespräch mit der GGT-Vorsitzenden Angelika Voss.

Über den Wochenmarkt führte der Weg zum Schwimmbad, vorbei an den Tennisplätzen zur Poststraße. „Sie war früher eine sehr schöne Straße. Wir wollen versuchen, diese Anmutung wieder zu bekommen“, und sprach trotz allem von Lidl „als Gewinn“. Auch auf die Baulücke mit dem bevorstehenden Abriss des Nachbarhauses ging er ein. Hier soll ein Ärztehaus entstehen, das er als „extrem wichtig“ herausstellte, und setzt seine Hoffnung darauf, Ärzte über die Kreativität zu bekommen. Der Rundgang endete im Geschäft von „Ihre Galerie“ bei Angelika Voss. Als Vorsitzende der Gewerbegemeinschaft Trittau wollte Mesch von ihr wissen, wie die Kaufleute zur Planung des Schützenplatzes stehen. „Die offizielle Meinung der GGT ist, dass wir es alle nicht so schön finden“, sagte sie. Die Umsiedelung von Süllau könne sie verstehen, bedauert aber, dass im Bereich Vorburg die Laufkundschaft ausbleiben könnte. Für Mesch ist eines wichtig: „Für Trittau muss das Wohl des Ortes im Vordergrund stehen.“

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