4. Juni: Spendenübergabe für den Spielplatz Furtbektal

Übergabe Scheck Spielplatz 3

Übergabe des Spendenschecks an Bürgermeister Walter Nussel

Den Tanz in den Mai, den ich im Rahmen meines Wahlkampfs in der Trittauer Schützenhalle veranstaltet habe, hatte ich unter das Motto „Tanzen für Trittau“ gestellt. Vom Eintrittsgeld war ein Teil als Spende für die Gestaltung des in Planung befindlichen Spielplatzes im Neubaugebiet Furtbektal vorgesehen. Heute nun konnte ich Bürgermeister Walter Nussel einen Spendenscheck in Höhe von 250.- Euro übergeben.

Für mich war der Tanz in den Mai gleich doppelt wichtig. Neben dem Spaß, den die knapp 250 Trittauer hatten, die bis in die frühen Morgenstunden in den Mai getanzt haben, war der Tanz in den Mai auch ein aktives Plädoyer für eine Veranstaltungshalle in Trittau. Auch wenn wir uns eine Veranstaltungshalle kurzfristig nicht leisten können, finde ich es wichtig, diesen Impuls zu setzen und auf diese Weise in die Debatte einzubringen. Nur wenn ein Bedarf auch formuliert und zur Diskussion gestellt wird, kann das in einem späteren Gesamtkonzept seinen Niederschlag finden.

BM Tanz in den Mai Web 7

Tanz in den Mai

Nicht zuletzt aber hat der Tanz in den Mai auch ein wenig Geld zusammengebracht, das ich dann auf die runde Summe von 250.- aufgerundet habe. Für welches Spielgerät das Geld konkret verwendet werden wird, konnte Bürgermeister Nussel noch nicht sagen. Der Spielplatz befindet sich nämlich noch in der Planung, die Gremien der Gemeinde beraten zurzeit darüber.

Die Gemeindeordnung sieht vor, dass Kinder und Jugendliche bei Planungen, die sie betreffen, zu beteiligen sind. Das muss auch hier passieren, denn das ist schließlich ihr Spielplatz. Als Bürgermeister möchte ich ein geeignetes Verfahren zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bei der Neu- und Umgestaltung von Spielplätzen entwickeln. Eine einfache Anhörung ohne Konzept und Struktur greift m. E. zu kurz. Die Stadt Flensburg hat z.B. das sogenannte „Standard-Ruck-Zuck-Verfahren“ entwickelt. Das ist ein unbürokratisches und sehr durchdachtes Konzept zur Einbeziehung der Jugendlichen. Wir sollten nicht vergessen: Es sind die Spielplätze unserer Kinder, und da sollen sie sich auch einbringen können, wie die Spielplätze gestaltet werden. Die Gemeinde soll ja auch nicht am Bedarf vorbeiplanen.

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