19.-28. Februar: Sozialverband, Klimaschutz, rauchende Köpfe

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Veranstaltung Klimaschutzmanagerin

Am Mittwochabend hatte der Ortsverband der Grünen zu einer öffentlichen Veranstaltung „Was tut eigentlich eine Klimaschutzmanagerin“ in die Gemeindeverwaltung eingeladen. Als Gast und Referentin war die Bargteheider Klimaschutzmanagerin Ulrike Lenz eingeladen. Die Gemeindevertretung hatte ja am 30.1. auf Antrag der Grünen (aber mit fraktionsübergreifender Mehrheit) die Einstellung eines Klimaschutzmanagers für Trittau beschlossen. Dieser wird benötigt um den Maßnahmenkatalog des Klimaschutzkonzepts umzusetzen, Projekte anzustoßen und zu koordinieren sowie Bürger und Unternehmen zu beraten. Die Kosten für die Stelle werden nicht von der Gemeinde alleine getragen, sondern zu einem großen Teil aus Bundesfördermitteln finanziert.

Frau Lenz berichtete anschaulich von Ihrer Arbeit bei der Stadt Bargteheide und gab viele Hinweise und Impulse. Bis nach Erledigung aller Formalitäten ein(e) Klimaschutzmanager(in) eingestellt ist, wird es noch mehr als ein dreiviertel Jahr dauern. Hier wird also schon der neue Bürgermeister gefragt sein.

Tags darauf hatte ich um ein Informationsgespräch beim Sozialverband Deutschland Ortsgruppe Trittau (SoVD) nachgesucht. Der SoVD ist unabhängig und politisch neutral und setzt sich insbesondere für die sozialen Belange seiner Mitglieder ein.

Der SoVD Trittau

Der SoVD Trittau

Das Gespräch fand im Bürgerhaus statt, in dem auch die regelmäßigen Treffen und Beratungsstunden des SoVD stattfinden. Der erweiterte Vorstand um den Vorsitzenden Herrn Siebelist war anwesend. Es entwickelte sich ein reger Austausch über die Arbeit und die Arbeitsbedingungen des Sozialverbandes in Trittau. Aber auch die Probleme der Menschen in Trittau und mögliche Lösungen wurden diskutiert.
Einen großen Teil der Vereinsarbeit macht die Beratungstätigkeit aus, der SoVD sieht sich als „Partner in sozialen Fragen“. Er hilft seinen Mitgliedern (448 alleine in Trittau) in juristischen Fragen, aber auch z.B. bei der Antragstellung bei Behörden. Mein Vorschlag, diese Arbeit durch regelmäßige Kontakte und Austausch besser mit den zuständigen Stellen der Gemeinde zu verknüpfen, stieß auf offene Ohren. Sehr viele Erkenntnisse habe ich über die soziale Situation und den damit verbundenen Problemen in Trittau mitgenommen. Wir waren uns einig, dass  z.B. kleine bezahlbare Mietwohnungen für jung und alt in Trittau fehlen. Hier besteht Nachholbedarf.

Die folgenden Tage waren dann der endgültigen Erstellung des Konzeptes und der Inhalte für den Bürgermeister“wahlkampf „ gewidmet.  Ich möchte viel bewegen als Bürgermeister und den Wahlkampf auch dazu nutzen, Impulse für ein besseres Miteinander in Trittau zu geben. Alleine an meinem Schreibtisch nach der Arbeit und zusammen mit meinem Team rauchten buchstäblich die Köpfe. Ich freue mich, auf eine spannende Zeit!

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